Dienstag, 2. Oktober 2012


Infos und Tipps zu AcroYoga

AcroYoga- Ein Raum an unbegrenzten Möglichkeiten!

Diese seit nunmehr 8 Jahren bestehende Bewegungskunst setzt sich zusammen aus der Weisheit des Yoga, die Spielfreude der Akrobatik und der heilenden Kraft der Thai Massage. Acroyoga wurde 2004 von Jenny Saur-Klein und Jason Nehmer in San Francisco gegründet und findet seither weltweit großen Zuspruch.
AcroYoga ist sehr vielschichtig und kann unterschiedlich erlebt werden. Genauso wie beim Yoga kommt es dabei immer auf die Ansprüche des Einzelnen an. Für die einen ist es insbesondere ein körperlich herausforderndes Workout. Andere fühlen sich angesprochen vom darstellenden, ästhetischen Charakter. Wiederum andere lassen sich einfach gern von den Füssen eines Freundes tragen, um schwerelos die Herausforderungen des Alltags für ein paar Momente zu vergessen. Und für andere macht es den Lebensstil aus - den spirituellen Weg.
Wir unterscheiden im AcroYoga zweierlei Qualitäten. Die eher ruhige Variante des "Fliegens" = das therapeutische Fliegen und die eher dynamisch-kraftvolle Variante = das akrobatische Fliegen.

Therapeutisches Fliegen

Beim therapeutischen Fliegen ist der Einfluss der Thai Massage besonders deutlich. Die obere Person, der sogenannte „Flieger“, wird von den Füßen der „Base“ getragen und darf sich ganz der Schwerkraft überlassen. In Positionen, die den Yoga Asanas ähneln, wird der Körper des Fliegers gedehnt, gestreckt und massiert. Je mehr es eine Base versteht, sich in den Körper des Fliegers hinein zu spüren, desto mehr werden die Qualitäten des Loslassens, des Vertrauens und der Entspannung transportiert.

Akrobatisches Fliegen

…ist geprägt von Spielfreude und einer enormen Menge an Konzentration. Auch hier gibt es einen „Flyer“ und eine „Base“. Zusätzlich gibt es den „Spotter“, der die Positionen sichert und die Ausrichtung korrigiert. Interessanterweise geschehen die Verletzungen eines Akrobaten eher selten beim tatsächlichen Training, was dem Grad der Aufmerksamkeit zuzuschreiben ist. Stattdessen verstaucht man sich dann das Daumengelenk beim Gurkenglas öffnen.
Das akrobatische Fliegen richtet sich ganz nach den Fähigkeiten bzw. dem Erfahrungsgrad von Flieger, Base und dem sogenannten Spotter, der Hilfestellung. Es gibt Variationen für Beginner und Fortgeschrittene – nach oben gibt es keine Grenze.

Doch was unterscheidet AcroYoga von der bereits jahrtausend lang existierenden Praxis von Yoga, Akrobatik und Thai Massage?

AcroYoga vereint diese Praktiken und eröffnet so einen Raum an unbegrenzten Möglichkeiten. Es bedeutet als Praxis einen nicht allein physischen Effekt. Genau wie beim Yoga gibt es auch im AcroYoga einen ganzheitlichen Ansatz, der das Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele anstrebt. Wie das im Beispiel geschehen kann, möchte ich in diesem Artikel anhand meiner Unterrichtserfahrung erläutern.

Was uns in die Wiege gelegt wird

Ich beobachte gern Kinder und Ihre Eltern. Da war zum Beispiel so ein unglaublich grosser Baum. Ein fantastischer Kletterbaum. Ich habe ungefähr 10 Mal "komm da runter" gehört an diesem Nachmittag im Park. Bis ich plötzlich eine Frau sagen hörte: "Warte, ich komme auch da hoch!"
Am nächsten Tag sah ich eine Art Wippe. Sie war gewellt und sehr steil. In der Mitte sass ein etwa 2 jähriges Kind und schrie vor Vergnügen wenn es sich selbst wie auf einem Kinderkatapult von Seite zu Seite wippte. Ich bekam jedes Mal einen kleinen Schreck, und so ging es wohl auch der Mutter, aber sie blieb daneben und gab Ihrem Kind einen sicheren Raum, um mit den Möglichkeiten der Erdanziehungkraft zu spielen.
Und das ist, was beim AcroYoga geschieht. Wir geben uns gegenseitig den sicheren Raum, um mutig etwas neues auzuprobieren. Um lockende Höhen zu erfliegen und unbekannte Tiefen zu erforschen. Wir lassen uns fallen und werden gehalten.
Wir sollten nicht stehen bleiben, wenn wir in unserer Kindheit die Erfahrung gemacht haben nicht aufgefangen zu werden. Im Hier und Jetzt haben wir immer wieder die Chance es zu lernen - mutig zu sein und an andere zu glauben, auf dass sie mutig voran schreiten. Man kann es auch einfach Liebe nennen.
In unserer AcroYoga-Ausbildung haben wir uns spielerisch die "Love Magicians" genannt. (= Liebes Magier). Wir möchten Menschen dort abholen wo sie sind und sie dann einladen mutig zu sein, in einem geschützen Rahmen, um Ihr volles Potential entfalten.
Was wird aus diesen Kinder, deren Eltern sie durch die Lüfte werfen, sicher auffangen und geduldig an der Wurzel des Baumes warten bis das Kind mit leuchtenden Augen von alleine wieder runterklettert? Welche Stimme wird es hören, wenn es zum Beispiel mit 18 seine Führerscheinprüfung macht oder wenn es sich an einem Scheideweg in seinem Leben befindet?
Es wird die liebevollen Augen seiner Eltern und Mitmenschen vor sich sehen, die ihm zulächeln und sagen: "Du bist stark und Du kannst alles schaffen!" Dieser Glaube an Jemanden öffnet einen Raum an unbegrenzten Möglichkeiten!
 

Ein Kreis aus Licht ohne Rand

Was wir vorher nicht für möglich gehalten haben, erscheint plötzlich spielerisch leicht. Manchmal kann bereits ein geschenktes Lächeln eine wichtige innere Tür bei unserem Gegenüber öffnen.
Die Vergangeheit mit all Ihren Erfahrungen ist eine Inspiration dafür, wie wir etwas machen können oder was wir anders gestalten können. Durch unsere eigene Entscheidung kann eine Jede(r) zu einem "Love Magician" werden.
Das ist mein Herzblut in dieser Paxis. Wenn ich die Menschen sehe (mich eingeschlossen), mit all Ihrer Verletzlichkeit, kurz bevor sie "ins kalte Wasser springen". Und wenn sie dann die Stimmen Ihrer Spotter (Hilfestellungen) an Ihren Seiten hören: "Das schaffst Du! Wir passen auf!!"
Und dann: Sprung! Das erste Mal Schulterstand auf den Füssen eines am Boden liegenden Menschen. Wir nennen diese Position aufgrund der Köperform des Fliegers "Star". Und so fühlst Du Dich wenn Du wieder runterkommst: wie ein Star! Die Sterne sprühen quasi aus den leuchtenden Augen.
 

Energie im Körper und Weite im Geist

Das nenne ich Transformation. Die Angst und Aufregung weicht dem Willen - gestärkt durch die Unterstützung der Anderen. "Ich will da hoch! Ich möchte das ausprobieren - JETZT!!! Der Körper folgt dem Willen.
Und schon werden die alten Stimmen leise, die gesagt haben: "Das schaffst Du eh nicht, komm da wieder runter, Du bist nicht gut genug", bis sie bald komplett ausgetauscht werden. Den einzelnen Positionen im AcroYoga kann man Leitsätze zuordnen, die auf das innere Geschehen des Praktizierenden wirken.
Die Base macht zum Beispiel eine folgende Erfahrung:
"Ich bin so stark, dass ich einen anderen Menschen auf meinen Füssen tragen kann!" Der Flieger: "Ich bin so leicht und voller Vertrauen, als dass ich mich vom Leben tragen lasse." Der Spotter: "Und ich bin voller Liebe, um andere Menschen in Ihrem Wachstum zu unterstützen."
Es gibt viele Wege der Transformation. Und AcroYoga eignet sich nicht für Jeden. Es gibt Menschen im Rollstuhl, Menschen mit Knochen wie Glas. Menschen denen die Arme fehlen oder deren Herz so verletzlich ist wie ein junger Vogel. Aber wir lernen beim AcroYoga auch liebevoll zu berühren. Mit Worten, mit Blicken und mit unseren Händen. Und das eignet sich wiederum für jedes Wesen. Letztendlich bringt uns diese Praxis vom Fokus auf uns Selbst zum Bewusstsein für das Ganze. Wir erleben uns als Teil eines Kreises aus Licht ohne Rand. Let's fly high and dive deep!
Text von

 

Donnerstag, 27. September 2012

Yoga für Foodies, Wein- und Schokoladen-Liebhaber

Abgefahrene Yoga-Trends

Yoga für den Rücken, Pre- und Postnatal-Yoga, Hip Hop Yoga, Männer- Yoga, Yoga für Sportler, Senioren-Yoga - Yoga ist vielfältig und lässt sich biegsam mit jeder denkbaren Präferenz kombinieren. Manche Mischform wie Yogilates, bei der Elemente aus Yoga und Pilates einfließen, haben sich längst fest etabliert. Doch es gibt auch wirklich eigenartige Yoga-Trends. Kaum zu glauben, aber wahr. Hier kommt die bunte Welt der Yoga-Kuriositäten …
Was es nicht alles gibt. Beim Trend Nackt-Yoga streitet sich die Fachwelt noch, wie effektiv es wirklich ist. (Bild: Thinkstock)Was es nicht alles gibt. Beim Trend Nackt-Yoga streitet sich die Fachwelt noch, wie effektiv es wirklich ist. (Bild: …
Yoga in der Sauna

Bikram und Hot Yoga sind Formen des Hatha Yoga, die bei kuscheligen 35 bis 40 Grad Celsius Raumtemperatur ausgeübt werden. Der nächste Schritt scheint nur logisch: Warum nicht gleich die Yoga-Stunde in die klassische Sauna verlegen? Bei 60 bis 80 Grad sind Muskeln, Bänder und Sehnen warm und sanfte Dehnungen fallen leichter. Das leuchtet ein. Damit der Kreislauf nicht überstrapaziert wird, verkürzt sich die Stunde auf 15 Minuten. Der Trend setzt sich durch, wer Yoga in der Sauna ausprobieren möchte, dürfte im näheren Umkreis fündig werden.

Yoga für die Finger, größere Brüste und kalte Füße
Sie werden kaum eine Stelle des Körpers finden, für die noch keine Übungen erdacht wurde: Yoga für die Augen, die Ohren, den Nacken, die Schultern, den Rücken, die Arme, die Finger, den Bauch, die Wirbelsäule, den Beckenboden, den Po, die Knie, die Beine, die Füße und für Plattfüße. Überhaupt gibt es Yoga, das für fast jede Beeinträchtigung des Körpers Abhilfe verspricht. Kiefer-Yoga bei Zähneknirschen, Yoga gegen Tinnitus, Hormon-Yoga zur Regulierung des Stoffwechsels, Brust-Vergrößerungs-Yoga (In den USA wird tatsächlich "Breast Enhancing Yoga" als Implantat-Alternative angeboten) und Yoga gegen kalte Füße.


Yoga: Was passt zu wem?
 
http://de.lifestyle.yahoo.com/video/yoga-passt-zu-wem-085609515


Business- und Lunchtime-Yoga auch direkt am Schreibtisch

Für Menschen, die sich nicht für einen ihrer Körperteile entscheiden möchten, gibt es Jahreszeiten-Yoga, also Yoga für Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für die Tageseinteilung gibt es Morgen- und Abend-Yoga oder Business- und Lunchtime-Yoga, das speziell für Firmen und deren Mitarbeiter konzipiert wurde. Dabei können die Stunden in den Firmenräumlichkeiten oder auch direkt am Schreibtisch als Online-Yoga wahrgenommen werden.

Yoga für Foodies, Wein- und Schokoladen-Liebhaber

Apropos Lunch. Alles für die Sinne, dachte sich der New Yorker Erfinder des nächsten Trends: Genuss-Yogas. Nach der Yoga-Stunde fliegen die Matten in die Ecke und es wird zusammen geschlemmt, was das Zeug hält. Bitteschön, das ist Yoga für Foodies. Aber im Big Apple wird Yoga auch mit Weintrinken (Yoga + Wein) oder Schokolade (Yoga + Schokolade) angeboten. Mit den Yoga-geschärften Sinnen schmeckt es angeblich gleich viel besser.

Nackt-Yoga

Nach so viel kulinarischem Genuss folgen nackte Tatsachen. Der US-Amerikaner Aaron Star ist der Erfinder des Nackt-Yoga. Dabei wird die Yoga-Stunde hüllenlos abgehalten, wobei meistens nicht nach Geschlechtern getrennt wird. Die Stärkung des Körpergefühls steht dabei im Vordergrund. Offenbar ist der Bedarf danach bei Männern etwas größer als bei Frauen. Die Fachwelt ist sich noch nicht einig: Kritiker sehen die Qualität des Yogas gefährdet, Anhänger finden, es hilft beim Vertiefen der Übungen und dem Aufbau einer explizit nicht sexuellen Gemeinschaft.

Doga Yoga

Auch die Gemeinschaft mit den vierbeinigen Freunden kommt beim Yoga nicht zu kurz. Es wird gestreckt, gedehnt und entspannt, alles zusammen mit des Menschen bestem Freund, dem Hund. Eine kleine Massage schadet Bello jedenfalls bestimmt nicht.
Was es nicht alles gibt. Wer wirklich alle Trends ausprobieren möchte, sollte vielleicht warten, bis der neue Trend "Yoga für mehr Zeit für Yoga" erfunden wird.
 

Dienstag, 25. September 2012

Rotwein und Schokolade – Medizin zum Genießen

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Zuerst war es nur ein Trend, den viele für einen Marketinggag hielten. Landauf, landab wurden plötzlich Rotweine zusammen mit Schokolade verkostet. Was zunächst ungewöhnlich klang, hat eigentlich einen gar nicht so überraschenden Hintergrund. Schließlich stört sich auch niemand an der Kombination von Süßspeisen und Dessertweinen. Doch der Trend „Rotwein und Schokolade“ geht weit darüber hinaus. Denn verkostet wurden nicht irgendwelche Schokoladen, sondern ganz eindeutig und klar definiert nur dunkle, ergo herbe Schokoladen. Denn was Rotwein und dunkle Schokolade geschmacklich zusammenbringt, das sind die Gerb- und Bitterstoffe, die in der Kakaobohne enthalten sind.
Nachdem wir also als Rotweinfans alle hübsch unsere Geschmacksnerven geschult und Vollmilch-Nuss Ade gesagt hatten, bekam unsere neue Lieblingskombination plötzlich eine viel tiefere Bedeutung. Nun war sie nicht mehr einfach nur ein wunderbares Geschmackserlebnis; nein, nun konnte man damit sogar etwas für die Gesundheit tun. Es dauerte nicht lange und die Forscher hatten herausgefunden, dass die Gerbstoffe der Schokolade einerseits und die Tannine und Farbstoffe der roten Trauben andererseits ganz hervorragende Radikalfänger sind. Sie können jene als „freie Radikale“ bezeichneten Zellen, die unsere gesunden Körperzellen angreifen, unschädlich machen. Damit, so eine erste Erkenntnis der Mediziner, wirkt die Kombination Rotwein und dunkle Schokolade (der Kakaogehalt sollte mindestens 65 Prozent betragen) vorbeugend gegen Herz- und Kreislauferkrankungen.
Inzwischen ist die Forschung noch einen Schritt weiter gegangen. Neueste Studien sollen beweisen, dass man mit der richtigen Ernährung sogar Krebszellen aushungern kann. Das richtige Essen soll wie eine Chemotherapie auf dem Teller wirken und in gewissen Fällen sogar die Gabe von Medikamenten überflüssig machen. Noch sind diese Studien, die geradezu revolutionär unser Leben verändern könnten, in einem frühen Stadium. Sicher scheint aber bereits zu sein, dass Rotwein und dunkle Schokolade zu jenen Lebens- und Genussmitteln zählen, die man fortan getrost als Medizin bezeichnen darf.
Das Geheimnis hinter den erforschten Lebensmitteln scheint zu sein, dass die Tumorzellen bei der richtigen Ernährung von der Blutversorgung des Körpers abgeschnitten werden und dadurch regelrecht verhungern. Die Studien stammen von der „Angiogenesis Foundation” aus Massachusetts, die Lebensmittel ausschließlich auf ihre Wirkung als krebshemmendes “Medikament” untersucht hat. Die Stiftung verweist auch auf ähnliche Studien, etwa von der Harvard Medical School. Dort hatte man herausgefunden, dass Männer, die mehrmals in der Woche gegarte Tomaten essen, 30 bis 50 Mal weniger an Prostatakrebs erkranken. Die Liste der Lebensmittel, bei denen man eine vorbeugende, eventuell sogar heilende Wirkung bei Krebs vermutet, umfasst neben roten Trauben, dunkler Schokolade und Tomaten auch noch Heidelbeeren, Knoblauch, Soja und diverse Teesorten.
Für Rotweinfans sind diese Forschungsergebnisse natürlich ein Anlass zur Freude. Aber wie immer im Leben gibt es auch hier ein kleines “Aber”. Denn so gut die Wirkung auch sein mag, sie tritt nur ein, wenn in Maßen genossen wird. Ideal wäre ein Glas Rotwein mit einem Riegel dunkler Schokolade. Alles darüber hinaus ist – leider – schon wieder weniger gesundheitsfördernd.

Rotwein und Schokolade, die neuen Krebskiller?

Rotwein und Schokolade, die neuen Krebskiller?



Bild: Oliver Haja / Pixelio

Rotwein und dunkle Schokoladen sollen laut einer Studie regelrechte "Krebszellen-Killer" sein

Laut einer Studie der Angiogenesis Foundation sollen entsprechend neuen Forschungsergebnissen Rotwein, Schokolade, Heildelbeeren, Knoblauch, Soja und bestimmte Kräutertees die Eigenschaft besitzen, gegen Krebszellen aktiv vorzugehen. Auf einer Konferenz in Long Beach sagte der Wissenschaftler William W. Li, Präsident und medizinischer Direktor, The Angiogenesis Foundation Cambridge, Massachusetts, USA: "Wir bewerten Lebensmittel nach ihrer Fähigkeit, Krebs zu bekämpfen" und "Unser Essen ist unsere drei Mal tägliche Chemotherapie."

Obst und Gemüse können zur Reduktion des Krebsrisikos beitragen, dafür werden neueren Studien zufolge vor allem die sekundären Pflanzenstoffe verantwortlich gemacht, eine Gruppe von chemisch ganz unterschiedlichen Substanzen, die dem Obst und Gemüse ihre leuchtenden Farben geben.

Die Angiogenesis Foundation aus Massachusetts hat Nahrungsmittelsorten ermittelt, dessen chemische Substanzen die Blutversorgung von Tumoren geradezu abschnitt. Als exemplarisches Beispiel nannte der Wissenschaftler Li eine Studie der Harvard Medical School. In einer Testreihe hatten männliche Probanden mehrmals pro Woche gegarte Tomaten gegessen. 30 bis 50 Prozent der Männer litten dann weniger unter Prostatakrebs.

Derzeit würde geradezu eine "medizinische Revolution" statt finden, resümiert Li. "Wenn wir Recht haben, dann wird das Auswirkungen auf Verbraucherfortbildung, Lebensmittelherstellung, die Volksgesundheit und sogar auf die Versicherungen haben."

In einer Testreihe verglichen die US-Forscher Wirkungsweisen zugelassener Medikamente mit natürlichen Nahrungsmitteln wie Petersilie, Weintrauben, Beeren, Soja und weiteren Lebensmitteln. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die Lebensmittel etwa genauso gut gegen Krebs halfen, oder sogar noch besser. Li geht sogar noch einen Schritt weiter in seinem Vortrag: "Für viele Menschen kann die ernährungsmässige Behandlung von Krebs die einzige Lösung sein, denn nicht jeder kann sich Krebsmedikamente leisten."

Die Schulmedizin erkennt nach und nach die Wirkung und Heilkraft natürlicher Substanzen. Die Naturheilkunde weist seit Jahrzehnten auf diese Zusammenhänge hin. Nun scheint sich die Schulmedizin in wissenschaftlichen Studien von den Wirkungskräften der Natur zu überzeugen. (Sb, 11.02.2010)

Schokolade & Wein: Ein ungewöhnliches Genuss-Erlebniss

Schokolade & Wein: Ein ungewöhnliches Genuss-Erlebniss


Foto: Woscheck-Verlag

Man muss schon einen leichten Hang zum Verrückten haben, wenn man zu einem edlen Wein nicht etwa eine "anständige" Kochkreation auffahren lässt, sondern mit einer Tafel Schokolade für Verblüffung sorgt. Dann steht die Weinwelt erst einmal Kopf. Wo dem Traditionalisten die Sinne versagen, öffnet sich experimentierfreudigen Weintrinkern ein barrockes Reich der unbegrenzten Möglichkeiten zwischen zartem Schmelz und Bacchus’ Freuden. Gereifte rote Gewächse zu einem Schokoladendessert – das ist in Frankreich bereits ein Klassiker. Edelsüße Knabberstücke und fassgereifte Ports gehören auch in England zum bewährten Pflichtprogramm und die Italiener beglücken uns zum krönenden Abschluss eines Menüs oder für die Kaffeepause zwischendurch schon einmal mit einem Likörwein zu edler Schokolade.


In Deutschland ist man noch zaghaft

In Deutschland können viele Weinliebhaber der ungewöhnlichen Verbindung von Wein und Schokolade noch wenig abgewinnen. Ein Grund für diese vinokulinarische Zurückhaltung unter den Weinliebhabern hierzulande mag wohl darin liegen, dass Deutschland traditionell ein Milchschokoladen-Eldorado ist. Dabei sind es aber gerade die edelbitteren Sorten, die insbesondere in den südlichen Ländern den Geschmacksnerv treffen und der Kombinations-Lust zu ungeahnten Höhepunkten verhelfen.



Der Kreis der "vionophilen Schokoholics" wächst

Der illustre Kreis der Schokoholics unter den Weinliebhabern wächst zusehends: Auch unter den Top-Sommeliers zeigt man sich progressiv aufgeschlossen. Schließlich haben sich in jüngster Zeit auch einige Weinhandelshäuser auf dem Markt mit entsprechenden Kombipaketen etwas einfallen lassen: So präsentierten ein Bremer Importhaus einen Merlot in

Verbindung mit edelherber Schokolade …


Allgemeiner Tenor solcher Bemühungen: Wein und Schokolade ist eine unterschätze, immer noch verkannte Traumpaarung, der mit einiger Überzeugungsarbeit zum gebührenden Durchbruch verholfen werden sollte. Dabei ist die Kombination beider Genusspartner gar nicht so weit hergeholt: Gerade in Rebsortenweinen wie Merlot, Tempranillo, Granacha oder

Cabernet findet man immer wieder neben den Frucht- und Beerenaromen sowie dem Geruch von Leder oder Zimt auch den feinen Duft von (Bitter-) Schokolade. Schon über solche Aromen-Verwandtschaften lässt sich bereits eine vage sinnliche Verbindung herstellen.


Hochwertiger Wein - hochwertige Schokolade!

Grundsätzlich lässt sich festhalten: Wer die Probe aufs Exempel machen möchte, der sollte zu hochwertigen Weinen und Schokoladensorten greifen. Bloße Konfektionsware lässt kaum Gaumenfreuden aufkommen. Die gängige Meinung, je höher der Kakaoanteil einer Schokolade, desto besser deren Qualität, trifft nur teilweise zu. Entscheidender ist die Qualität der

Zutaten: Schokolade mit Niveau präsentiert sich ohne billige Fremdfette (Palmöl, Kokosfett), die laut einer neuen EU-Verordnung der Kakaobutter bis zu fünf Prozent beigegeben werden dürfen; Zucker sollte stets sparsam zum Einsatz kommen, Konservierungsmittel sind ohnehin bei den Chocolatiers verpönt.


Ein paar Grundregeln

Auf der Suche nach der Geschmacksarchitektur von Schokolade und Wein sollten folgenden Grundregeln beachtet werden:


Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade, desto trockener darf der Wein sein!
Zu edelbitteren bis zartbitteren Schokoladen-Kuvertüren sollten bei einer Probe eher Rotweine gereicht werden.
Dunkle, edelherbe Naschwerke vertragen sich gut mit kräftigen, fruchtbetonten, trockenen Rotweinen.
Je tanninhaltiger ein rotes Gewächs, desto milder sollte die Schokolade sein.
Für herbe Sorten mit 64 Prozent Kakaoanteil, die weniger süß schmecken, ist ein fruchtiger Rotweintyp mit wenig Tanninen und rundem Charakter als Begleiter denkbar. Gebändigte Rotweintannine, die sich geschmeidig am Gaumen zeigen, gehen mitunter eine ideale Verbindung mit den Kakaoaromen ein.
Besonders aromatische Rotwein-Typen mit sehr dichter Struktur fügen sich sehr gut zu Schokolade, die um die 70 Prozent Kakaoanteil verfügt.
Das Geschmacksbild ist hier durch eine feinherbe Note geprägt. Herbe Bitterschokolade mit 85 Prozent oder gar 99 Prozent Kakaoanteil ist in der Kombination mit Wein eher mit Vorsicht zu genießen. Gerade das "99er-Kaliber" – Kakao pur! – wirkt mundtrocknend und erschlägt fast jedes edle Gewächs.
Als schwierig erweist sich auch die Verbindung süßer Vollmilchschokolade mit einem Kakaoanteil um 40 Prozent mit trockenen Weinen. Hier empfiehlt sich die Paarung mit edelüßen Gewächsen.
Weiße Schokoladen harmonieren in der Regel gut mit halbtrockenen und edelsüßen Weinen wie zum Beispiel Riesling Eisweine. * Gewächse mit hohem Restzuckergehalt fahren denn auch in der schwierigen, spannungsreichen Gechmackspaarung mit aromatisierter Schokolade zur Hochform auf.


mit freundlicher Genehmigung mit Material des Woschek-Verlages.

Yoga Rotwein & Schokolade





Yoga Rotwein &

Schokolade

mit Noeli
 
 
 
Am Samstag 29. September 2012
von 18:00 – 21:00 Uhr
Die Idee bei diesem Kurs ist, Menschen die Freude des Yoga-Praktizierens nahezubringen, welche
...
vorher nie gedacht hätten, dass eine Yogastunde, die Weinverkostung und der Schokoladengenuss
zusammenpassen würden.
Genauso wie ein guter Wein oder ein Stück Schokolade einen wunderbaren „Nachgeschmack“ am
Gaumen hinterlassen, kann auch eine Yogastunde einen „Nachgeschmack“ im Körper hinterlassen.
Wir werden eineinhalb Stunden Yoga üben und danach drei Rotweine verkosten und Schokolade essen.
Der Kurs wird von Noeli Naima abgehalten
Ort: Yoga Raum
Kosten: 29,-€
Anmeldung per Mail an traudi.pich@parashakti-yoga.de
Parashakti Yoga & Business Sport im BFFT Gebäude 4.OG | Dr.-Ludwig-Kraus-Straße 2 | 85080 Gaimersheim
Telefon +49 (0)8458 6032845 | traudi.pich@parashakti-yoga.de
www.parashakti-

Dienstag, 11. September 2012


Yoga 1. Basiskurs  mit Traudi Pich

am Samstag  22. September 2012  von 10:00 bis 12:00 Uhr

 

 

Das 2 stündige Seminar bietet einen leichten und systematischen Einstieg in Yoga und Meditation für Menschen, die das Yoga näher erfahren möchten.

 

Es werden die wichtigsten Yogahaltungen, die richtige Atemtechnik und mentale Konzentration vermittelt. Auch Aspekte der Yoga-Philosophie und der Geschichte des Yoga werden behandelt. Unabhängig von der individuellen körperlichen Fitness kann jeder Teilnehmende eine gesunde und herausfordernde Yogapraxis erlangen.


In diesen unsicheren Zeiten kann Yoga einen immer wichtigeren Platz in unserem Leben einnehmen. Durch das Üben von Yoga kann man körperliche, geistige und spirituelle Kraft entwickeln, um ein ausgewogeneres Leben zu führen. Ein flexibler und entspannter Körper, eine bessere Verdauung, tieferer Schlaf, mehr Vitalität, Konzentration und emotionale Ausgeglichenheit sind einige der positiven Wirkungen der Yogapraxis.

 

 

Der Workshop wird von Traudi Pich unterrichtet.

Ort: Yoga Raum

Kostenlos.

Anmeldungen per Mail an traudi.pich@parashakti-yoga.de

 

Yoga 2. Aufbaukurs     10 x 75 Min.     mit Traudi Pich          

Ab Samstag 06. Oktober 2012  10:00 – 11:15 Uhr

 

10 Trainingseinheiten á 75 Minuten zur Intensivierung der  Praxis mit weiterem Ausbau der Grundstellungen Asanas, Pranayamas, Mudras und Meditation für den leichten Einstieg in die tägliche Yogapraxis.

 

Was ist Yoga?

Yoga ist ein sehr altes Übungssystem, das sich in Indien über Jahrtausende entwickelt und bewährtet hat. Es ist ein spiritueller Weg, wobei körperliche Übungen und geistige Entwicklung zusammen gehören. Jeder kann es praktizieren, unabhängig von Alter und Gesundheitszustand.

 

Asanas

sind Übungen, bei denen bestimmte Körperstellungen länger gehalten werden. Auf sanfte Art wird Muskelstärke, Flexibilität und Körperbewusstsein entwickelt.

 

Pranayama

Über dem Atem nehmen wir Sauerstoff, aber auch Prana (Lebensenergie) auf. Yoga hilft zur natürlichen Atmung zurückzukehren.

 

Meditation/Tiefenentspannung am Ende der Yogastunde verhilft dem Körper innerhalb kürzester Zeit zur Regeneration und dem Geist zum schnellen Abschalten und Auftanken.

Pranayama, Asanas und Tiefenentspannung bilden mit gesunder Ernährung und positivem Denken / Meditation die 5 Säulen des Hatha-Yoga.

 

Yoga - hilft bei Rücken, Nacken- und Schulterverspannungen

Yoga - steigert Deine Vitalität und fördert die Konzentration

Yoga - führt zu Deinem Mittelpunkt

Yoga - erweckt Deine schlafenden Fähigkeiten

Yoga - hilft bei Schlafstörungen stärkt das Immunsystem

 

Erfahre Yoga und Meditation in allen Aspekten.

Auch für Wiedereinsteiger!   

 

Die Kurse werden von Traudi Pich abgehalten.

 

Ort: Yoga Raum

Kosten 10er Kurs a 75 Min. 120,- €

 

 

Anmeldungen per Mail an traudi.pich@parashakti-yoga.de